• Seelenklar - Talk mit Ellen Michels

    Seelenklar

    Talk mit Ellen Michels

    Ellen Michels "The Queen of Souls"

29. Sendung vom 15. März 2017

Haß, politisch korrekter Satanismus und schwarzmagische Gutmenschen

15. März 2017 Die wachen, bewußten Menschen und dazugehörigen alternativen Medien sind ja einiges gewohnt. Die Angriffe der Mainstreammedien und der „Gutmenschen“ reichen von „Rechtspopulisten“ über „billigen Antiamerikanismus“ bishin zu „Esoterikspinner“. Medien und aufgeklärte Gutmensch-Demokraten wähnen sich grundsätzlich über solche „dumpfe“ und „krude“ Verhaltensweisen erhaben, tolerant und fortschrittlich, wie sie sich selbst einstufen.

Umso verblüffter registrieren wir seit der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten, daß der Mann – schon vor seinem Amtsantritt – zur völligen Unperson, zur Lachnummer, „Abrißbirne“, Karikatur, zum globalen Schurken, Rassist, Trumpeltier, zum gefährlichen Idioten erklärt wurde. Die Toleranten, Aufgeklärten, Weltoffenen mutierten schlagartig über Nacht zu haßkreischenden Wüterichen. Auf einmal ist ein geifernder Antiamerikanismus ein moralisches MUSS. Wir wachen und kritischen Selbstdenker haben die US-Außenpolitik heftig kritisiert, deren Verwüstungen und unerklärte Kriege, Regimechanges und endlosen Todesopfer in allen möglichen Ländern angeprangert. Aber weder gossen wir Kübel von Haß und Verachtung über die amerikanischen Bürger aus, die diese Leute bis letztes Jahr wählten, noch forderten wir, diese US-Politik-Eliten zu töten, ins Irrenhaus zu stecken oder zu köpfen oder riefen zur Gewalt auf. So etwas verbietet sich einfach von selbst.

Satan tauft jungen Zauberer

Der „Teufelspakt“, mittelalterlicher Holzschnitt: Das Gegenstück der christlichen Taufe ist der Teufelspakt und die „Taufe“ der Hexen und Zauberer, die ihre Seele nicht Gott, sondern Satan weihen.

Wir wissen seit vielen Jahren, wie es sich anfühlt, wenn schon wieder das Establishment mit seiner verhängnisvollen Agenda seine Macht via Wahlen behaupten konnte. Demokratie, wenn man sie ernst meint, bedeutet aber, daß man auch ein Wahlergebnis akzeptiert, das einem nicht paßt. Nicht so bei denen, die sich stolz „Demokraten“ nennen. Weder hier in Europa noch in den USA sind die linken und – angeblich – demokratischen Parteien bereit, den rechtmäßig gewählten Präsidenten Donald Trump zu akzeptieren. Um keinen Preis. Für sie ist Demokratie, wenn SIE gewinnen.

Die Haßkampagne, die seit der Wahl von Trump ins Rollen kam, wird immer aggressiver und brutaler und treibt mittlerweile die unglaublichsten Blüten. Der Spiegel glänzte mit einem Titelbild, das an Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten ist: Trump in der Pose einen IS-Schlächters hält den abgehackten Kopf der Freiheitsstatue hoch. Auf einem Karnevalswagen liegt Trump auf der Guillotine, sein Kopf ist abgetrennt und Blut und Gewebefetzen hängen aus dem Torso. Eine Pappmachée-Orgie in Haß, Gewaltphantasien und mittelalterlicher Brutalität.

Es kommt noch besser. Die Mainstreammedien berichten, daß Magier und Hexen gemeinsam Trump verfluchen. Ein sarkastischer oder belustigter Unterton fehlt vollkommen. Mehr noch: Man zählt die nötigen Accessoires zum Verfluchen auf und gibt auch noch eine Gebrauchsanleitung, zu welcher Stunde der Fluch ausgesprochen werden muß, den genauen Wortlaut und welchen Ablauf man exakt einzuhalten hat. In Österreich ist das die linksstehende, große Kronenzeitung, in Deutschland zum Beispiel der Stern.

Das ist ganz unverhohlen ein schwarzmagisches Ritual, das den Menschen hier zur Nachahmung anempfohlen wird, finsterster Handel mit Dämonen und dunkler Geisterwelt – von denselben Medien, die ätzende Häme über die Spiritualität bewußter Menschen ausschütten.

bleierne Fluchtafel

Fluchtafel auf Griechisch, Bleilamelle, 4. Jh. n. Chr., Fund aus dem Kolumbarium der Villa Doria Pamphili in Rom

Die Gebrauchsanleitung zur Verfluchung Donald Trumps ist sehr detailliert, allerdings eine Mischung aus alten, überlieferten europäischen und Voodoo-Praktiken. Es gibt Überlieferungen aus altgriechischer, später römischer Zeit, wie ein Fluch zu bewerkstelligen sei. Viele Forscher gehen davon aus, daß die Wurzel dieser Fluch-Praktiken aus dem assyrisch-babylonischen Raum stammen. Vor etwa zweieinhalbtausend Jahren bediente man sich dazu im Mittelmeerraum bleierner Fluch-Täfelchen. Blei ist besonders geeignet, sein Zeichen ist das des Planeten Saturn. In der mittelalterlichen Astrologie stand Saturn, dargestellt mit Sichel oder Sense, für Unglück, Sorgen und Krankheit. Für Satanisten entspricht Saturn in seiner höchsten Oktave Luzifer. Auf diese Bleitafeln („Tabulae Defixionum“ von lat. defigere = anhaften) wurde der Fluch eingeritzt und dann am Haus oder im Garten des Feindes vergraben. Die Fluchformeln sind sehr alt und aus grauer Vorzeit in Altgriechisch oder Latein überliefert. Man stellte so eine bleierne Tabula Defixionum an einem dem Mars geweihten Tag her, denn der Mars war der Gott des Krieges und der Flüche. Diese Methode war im Mittelmeerraum weit verbreitet. In den ausgegrabenen Ruinen eines recht vornehmen Hauses in Israel wurde eine solche Bleitafel mit einem eingeritzten Fluch gefunden. Ihr Alter wurde auf ca. 1700 Jahre geschätzt. Die schwarzmagische Inschrift in Altgriechisch darauf zeigt, daß eine gewisse Kyrilla einen Iennys mit einem Fluch belegte. Dem Papyrologen und Epigrafiker Robert Walter Daniel vom Institut für Altertumskunde der Universität Köln gelang es, den Text zu übersetzen:

Komm zu mir, der du in der Erde wohnst, Dämon der Unterwelt, welcher herrscht und bindet, Abrasax! Komm, Hekate, Königin in dreierlei Gestalt, Ereschkigal! Komm zu mir, König Pluto, bei deinem großen Namen Yesemmigadon! Kommt zu mir, Hermes und Pluto und Königin Persephone aus der Unterwelt! Ich schlage und schlage hernieder und nagle die Zunge, die Augen, den Zorn, die Wut, den Groll, die Verzögerung und den Widerstand von Iennys, den der Mutterleib hervorgebracht hat, damit er in keiner Weise mehr Hindernis sei, so dass er nicht spricht oder handelt wider Kyrilla, die der Mutterleib hervorgebracht hat, sondern, dass vielmehr Iennys, den der Mutterleib hervorgebracht hat, ihr unterworfen sei. Herrin Phersephoneia, erfülle diesen vollkommenen Zauber! (Quelle: http://m.20min.ch/wissen/history/story/25508477)

Altertumsforscher Daniel geht davon aus, daß jene Kyrilla im Rahmen des Zauberrituals tatsächlich Hammer und Nägel eingesetzt hat, um die Wirkung des Fluches zu verstärken. Ähnliche Praktiken sind noch heute aus der Voodoo-Religion bekannt. Hier werden Nadeln in eine Wachspuppe gestochen, die den Verfluchten darstellt und möglichst irgendetwas von dem Fluchopfer enthalten soll, wie Haare oder Fingernägel, Hautstückchen oder einen Zahn.

Vogel Dunkelheit Lichtstrahl

Auch unsere Keltischen Vorfahren arbeiteten mit Flüchen. Ogmios, der Gott der Kraft des Wortes und des Fluches, wird dargestellt mit feinen Ketten, die von seiner Zunge an die Ohren ihm hinterherlaufender Männer geheftet ist. Seinen Namen hat man auf uralten Fluchtafeln bei Bregenz gefunden. Schwarzmagische Riten in der Popmusik, Anrufung der Dämonen und dunklen Gottheiten, satanistische Darstellungen bei der Sankt-Gotthardtstunnel-Eröffnung, Schwarze Messen auf Showbühnen, Baalsrituale und Baaltore, schwarzmagische Verfluchungen politischer Gegner … alles Dinge, die man noch vor zehn Jahren als grauslichsten Hokuspokus primitiven Aberglaubens verlacht hätte – heute haben wir uns daran gewöhnt. Genauer: Wir sind daran gewöhnt worden. Wir stören uns schon gar nicht mehr daran. Auch nicht an den zunehmenden, massenhaften Grausamkeiten. Was wäre noch vor zehn, fünfzehn Jahren passiert, wenn ein Karnevalszug einen Wagen mit geköpftem US-Präsidenten mit heraushängenden Halsadern und einem See an Blut durch die Straßen gefahren hätte?

Wer Augen hat zu sehen und Ohren hat zu hören, der begreift, daß eine sehr finstere Macht am Werke ist, um die Menschheit wieder in eine Art Mittelalter von Leibeigenschaft, Angst, Unterwerfung, grausamer Härte und Dunkelheit zurück zu katapultieren. Den Kräften, die hinter den bisher herrschenden Marionetten wirken, scheinen die Felle davonzuschwimmen. Es geht um ihre Macht über uns. In diesem Endspiel müssen sie gewinnen, oder sie werden untergehen. Deshalb zeigen sie sich immer offener und arbeiten ganz sichtbar mit schwarzer Magie. Die Menschen wachen aber überall auf und fangen an, zu sehen und zu verstehen. Ihr höheres Bewußtsein erwacht, sie verstehen, daß sie zu ihrer gottgegebenen, lichten Kraft finden können.Die Seelen öffnen die Augen und schauen das Licht der göttlichen Gnade.

 

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